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GG-Stimmen 2017 – Gut Hermannsberger GG’s überzeugen

Die Gut Hermannsberger GG’s überzeugen Kritiker, Journalisten, Sommeliers und Fachhändler aus aller Welt, die sich bereits Ende August im Vorfeld des offiziellen Verkaufsbeginns der VDP.GROSSEN GEWÄCHSE® bei der traditionellen Vorpremiere in Wiesbaden ein umfangreiches Bild der neuen Top-Weine machen durften.

 

Claude Kolm | thefinewinereview.blogspot.de

VDP GG Tasting 2016 — Nahe Part IV: 2015 GG’s from Gut Hermannsberg

Wie ich schon in meiner Einleitung zur VDP GG Preview 2016 angedeutet habe, war Gut Hermannsberg einer der “Early Adopters” des Trends, GG-Weine noch ein weiteres Jahr vor der Freigabe zurückzuhalten – eine Praxis, die viele von uns sehr begrüßen. Die Weine von Gut Hermannsberg zeigen eine sehr gute Qualität, sowie das Potenzial, sich mit der Zeit noch weiter zu entwickeln.

2015 (Traisen) Bastei Riesling GG
Gute Mineralität, etwas rote Frucht, mittel-leichter Körper. 92/A

2015 (Niederhausen) Hermannsberg Riesling GG
Würzige melonenfrucht, gewisse Rundheit. Gute Tiefe. 92+/A

2015 (Schlossböckelheim) Kupfergrube Riesling GG
Pfirsich, Rosenduft. Rund, mittelschwer, Rose, dezente Mineralität. 92/A

 

Claude Kolm | thefinewinereview.blogspot.de

GUT HERMANNSBERG GG 2016

2016 (Schlossböckelheim) Felsenberg Riesling GG
Melone in der Nase. Melonenaromen mit feiner Säure. Gute Länge. 91+/A-

2016 (Altenbamberg) Rotenberg Riesling GG
Mittelleicht, cremige Textur, etwas Zitrone, derzeit noch recht verschlossen. 90(+)/B+

2016 (Niederhausen) Steinberg Riesling GG
Dezente Mineralität, mittelschwer, gute Durchdringung, feine Crmigkeit, Apfelaromen. 91(+)/A-

 

Yves Beck | Beckustator

„Am meisten hat mir die #Nahe gefallen. Klar, einige mögen die subtileren und frischeren Rieslinge, aber ich hatte riesigen Spaß an diesen Weinen, dank der vorhandenen Dichte und der Komplexität.“

Gut Hermannsberg, Traiser Bastei 2015
Helles Gelb mit Grünreflex. Ausladendes Bouquet, würzig und fruchtig mit etwas weißem Pfeffer, Safran und Akazienblüten. Die Frucht ist natürlich auch vertreten und zeichnet sich durch Pfirsiche aus. Am Gaumen wirkt der Wein saftig und rassig. Die Struktur hat biss und stützt die Frucht ausgezeichnet. Leicht herber Abgang, was für Druck und Länge sorgt. Ein sehr interessanter und vielseitiger Wein, dessen Entwicklung mich neugierig stimmt. 2019–2041 93–
94/100

 

Wolfgang Faßbender | bellevue.nzz.ch

Die besten deutschen Rieslinge des Jahrgangs 2016 sind für die Ewigkeit
Konzentration, Säure und Finesse dürften den besten 2016ern viele Jahre der Reife sichern.“

Die Nahe macht sich ausgezeichnet, (…. (…) wer nicht auf 2016 setzt, kann sich an den immer zahlreicheren Weinen freuen, die als «Late Release» aus dem Vorgängerjahrgang vorgestellt wurden. Einige der besten 2015er kommen erst jetzt auf den Markt!“

 

Wolfgang Faßbender | wein.com

Ziemlich große Jahrgangsgewächse (Teil 2)
„Die Nahe bewährt sich mal wieder – Schlechte Rieslinge an der Nahe? So gut wie ausgeschlossen! Man kann blind zugreifen, seit vielen Jahren. (…) Gut Hermannsberg sollte man auf keinen Fall unterschätzen. Die Rieslinge des zu neuer Blüte renovierten Gutes sind (…) sehr puristisch, fein, ziseliert. Rieslinge für Kenner, an der Spitze der Rotenberg.“

 

Christina Fischer | genuss-werkstatt.net

„Nahe – Diese Region bietet seit Jahren ein beständig und vor allem verlässlich hohes Qualitätsniveau. Erfreulich, dass sich Gut Hermannsberg wieder in der Spitze zeigt. „Rotenberg“ und „Hermannsberg“ erweisen sich als komplexe, äußerst dichte Rieslinge mit anregendem Schmelz, sanfter Herbe und entsprechendem Potential. (…)“

 

Stuart Pigott | Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) | 29.10.2017

Wein in der Warteschleife
Auf manche Gewächse muss man warten, aber es lohnt sich, findet Stuart Pigott.

Auch wenn für viele Konsumenten der Wein gar nicht jung genug sein kann, haben die meisten Weinfreunde sich daran gewöhnt, dass gute Weißweine erst sechs Monate bis ein knappes Jahr nach der Lese auf den Markt kommen, gute Rotweine knappe zwei Jahre. (…) In Wahrheit ist die Zeit das beste Mittel der Weinbereitung. Bei Rotweinen haben wir dafür ein gewisses Verständnis, doch auch ein großartiger Weißwein entfaltet sich langsam in Fass, was gut und gerne mehr als ein Jahr dauern kann. Deswegen haben einige bedeutende deutsche Weingüter entschieden, ihren besten trockenen Weißweinen diese Zeit zu geben und sie erst knapp zwei Jahre mach der Lese auf den Markt zu bringen. Das Gut Hermannsberg in Niederhausen/ Nahe ist eines der wichtigsten davon. (…) Wie sinnvoll dies ist, beweisen die drei Rieslinge GGs des Hauses aus dem Jahrgang 2015. Der Hermannsberg GG ist am zugänglichsten und elegantesten, mit einem hochfeinen Duft nach Zitrusblüte und enormer Tiefe für einen trockenen Riesling mit nur 12,5 Prozent Alkohol. (…) Und wie finden das die Konsumenten? Langsam steigt die Nachfrage nach gereiften trockenen Riesling-Weinen. In den Weinbars und bei Sammlern wird die Rechnung auf alle Fälle aufgehen.

 

Lars Dalgaard | vinbladet.dk

Riesling Rules!
Die Nahe liefert für gewöhnlich eine ganze Reihe Weine von höchster Qualität. Die meisten davon sind Spontis, also spontanvergorene Weine, wodurch diese in einem derart frühen Stadium einigermaßen schwierig zu beurteilen sind. Es war schwer, hier die Favoriten auszuwählen (…). Gut Hermannsberg ist (…) für sein stabiles und sehr hohes Qualitätsniveau bekannt. Der beste Wein hier war das 2016 Rotenberg GG (92+), ein vibrierender Wein mit schöner Tiefe und Wärme. (…).

 

Patrick Hemminger | Vinum

Spätfüller – Warten auf die letzte Reife
„Kein Stress, kein Druck, keine Termine: Das Thema Entschleunigung ist beim Wein angekommen. (…) Immer mehr Betriebe haben bei einem Teil ihrer Weine keine Lust mehr, dem Druck des Marktes nachzugeben. Sie verkaufen die Flaschen nicht so bald wie möglich, sondern dann, wenn sie es für richtig halten. Meist sind das zwei Jahre nach der Lese, manchmal auch drei. Dann sind die Weine harmonisch, das Holz ist eingebunden, die Säure seidig und die Primärfruchtaromen haben ihren Rückzug angetreten. (…) Entscheidend für die reifenden Weine sind die Arbeit im Weinberg, die gesunden Trauben und die Moste, die daraus entstehen. (…) Auf Gut Hermannsberg an der Nahe macht man es seit 2014 (…). «Wir machen das nicht. Weil wir denken, wir seien die Allercoolsten. Weine vom Schiefer und vom Porphyr brauchen diese Zeit einfach», sagt Peter. Wer ihnen diese Zeit gibt, der wird mit einem besonderen Erlebnis im Glas belohnt. Denn diese Weine sind mehr als nur Rausch, ja sogar mehr als reines Genussmittel. Sie verändern sich über Stunden, sind komplex, machen dabei aber trotzdem viel Spaß. Sie schmecken nicht nur einfach nah einer frischen Frucht, sie haben daneben viele Ebenen von exotischen Früchten, Gewürzen oder ganz anderen Dingen wie Olivenöl oder Lederpolitur, die sich im Laufe der Zeit verändern und verschieben. Außerdem haben die meisten nur um die 12,5 Volumenprozent Alkohol. (…).

Gut Hermannsberg, Niederhause, Nahe, Schlossböckelheimer Kupfergrube Riesling 2015
In der Nase fruchtig mit Aromen von gelbem Apfel, knackigem weißem Pfirsich und Holz im Sonnenschein. Beim Geschmack hält sich Frucht in Form von Honigmelone und weißem Pfirsich elegant die Waage mit frischen Kräutern und nassem Stein. Gefällig, aber mit Anspruch. 17 Punkte | 2017-2037

 Gut Hermannsberg, Niederhausen, Nahe, Niederhäuser Hermannsberg Riesling 2015
In der Nase gelbfruchtig und elegant, wirkt sehr frisch. Diese Frische setzt sich im Gaumen fort. Auch hier dominieren reife gelbe Früchte, dazu Noten von vollreifer Zitrone. Die Säure ist elegant und gut eingebunden, verleiht dem Wein am Gaumen einen Straffen Zug. Sehr trinkig. 17 Punkte | 2017-2037

 

Sascha Speicher | Weinwirtschaft 18/2017

„Exakt 620 Große Gewächse, (…), kamen am 1. September offiziell auf den Markt. Gut zwei Drittel davon standen vom 20. bis 22. August in Wiesbaden zur Verkostung bereit. Davon wiederum fast zwei Drittel aus der besten Rebsorte aus deutschen Weinlanden, dem Riesling. Hier steht Deutschland an der Weltspitze. (…)

Der zarte Trend, die großen trockenen Rieslinge ein Jahr später, also erst knapp zwei Jahre nach der Ernte, auf den Markt zu bringen, setzt sich fort. Peter Jakob Kühn, Barth, Gut Hermannsberg, Dr. Bürklin-Wolf, Reichsrat von Buhl, Juliusspital, Hans Wirsching, Staatsweingut Weinsberg, Kistenmacher- Hengerer, stellten zumindest einen Teil ihrer Rieslinge aus dem Jahrgang 2015 vor. Diese Weine, in dem Fall aus dem Jahrgang 2015, tun sich in der Verkostung zunächst etwas schwer, weil die Primärfrucht fehlt, doch dafür profitieren sie vom längeren Ausbau durch mehr Tiefe und Komplexität am Gaumen. Immerhin zwei der fünf Rieslinge, die von der Redaktion mit 95 Punkten geadelt wurden, stammen aus 2015 (…).

Die Gebiete. (…) An der Nahe gaben sich die Big Five keine Blöße: (…) Gut Hermannsberg mit (…) einem Riesling, der mit 94 Punkten bewertet wurde (…). An der Nahe sind die Handschriften bekanntlich sehr stark ausgeprägt, und in Verbindung mit einem sehr ausdrucksstarken Terroir führt das zu Weinen, die durchaus polarisieren. (…)

Handschriften. (…) Die dritte Variante sind die spontan vergorenen Weine, meist in gebrauchten Holzfässern ausgebaut, ohne Reduktion, jedoch zum Teil mit schmeckbarem biologischem Säureabbau. In den meisten Fällen wird bewusst der Verzicht auf einladende Primärfrucht zugunsten von Struktur und Textur der Weine in Kauf genommen. (…) Heymann-Löwenstein, van Volxem, Wittmann, Battenfeld-Spanier, Gunderloch, Dr. Bürklin-Wolf, Rings, Joh. Bapt. Schäfer und Gut Hermannsberg sind herausragende Beispiele dieser Stilistik.“

NAHE | 94
Rotenberg, Gut Hermannsberg
Extrem würzig, Sommerheu, Johanniskraut, Majoran, Mirabelle, dunkle Rauchigkeit; zeigt feine Pfirsischfrucht im Mund, griffige Textur, engmaschig, stoffige Länge

 NAHE | 93
Steinberg, Gut Hermannsberg
Feine, klare, kühle Frucht, reife Zitrusfrucht, minzige Kräuternoten, appetitlich kühl; stoffig, sehr saftig, feines Fruchtspiel, Säure in fruchtigen Schmelz gehüllt

 2015 Hermannsberg, Gut Hermannsberg
Kumquat, Aprikose, helle Gewürznoten, Anis, grüner Tee; saftig, Frucht präsent, griffige Mineralität, rassiges Säurespiel, harmonische Länge, super salziges Finale

NAHE | 92
2015 Bastei, Gut Hermannsberg

 

Gerhard Eichelmann | Deutschlands Weine 2018

GUT HERMANNSBERG ****
(…) „Mit dem neuen Wein aus dem Schlossböckelheimer Felsenberg präsentiert uns Karsten Peter in diesem Jahr erstmals sechs Große Gewächse, drei davon, Kupfergrube, Hermannsberg und Bastei kommen erst zwei Jahre nach der Ernte in den Verkauf. Diese 2015er Weine sind es auch, die das Sortiment anführen, der Riesling aus der Traiser Bastei ist der nachhaltigste Wein, er ist sehr mineralisch, zeigt steinige Würze, Kräuter und etwas rauchige Noten, besitzt gute Konzentration, herbe Tabakwürze und Grip, ist animierend mit salziger Länge. Der 2015er Riesling aus der Schlossböckelheimer Kupfergrube ist noch sehr verhalten und bleibt auch am zweiten Tag in der offenen Flasche noch leicht verschlossen, am Gaumen besitzt er aber Konzentration, viel Druck und Länge, der Wein aus dem Niederhäuser Hermannsberg zeigt ganz dezente Reifenoten von Gebäck, dazu gelbes Steinobst und steinige Noten, am Gaumen besitzt er herbe, kräutrige Würze und Zitrusnoten, ist salzig und lang. Der Schlossböckelheimer Felsenberg führt die Großen Gewächse des Jahrgangs 2016 an, er ist sehr mineralisch, zeigt auch klare Frucht und Kräuter, etwas Rosmarin und besitzt lebendigen Säure-Biss, das Große Gewächs aus dem Niederhäuser Steinberg zeigt ebenfalls kräutrige Würze, besitzt gute austarierte Fülle und Zitrusnoten, Ananas, etwas Limette und gute Länge, der Riesling aus dem Altenbamberger Rotenberg ist fruchtbetont mit Noten von Aprikose, Ananas und Orangenschale im Bouquet, zeigt aber auch rauchige Würze und etwas Brotkruste, ist geradlinig und elegant mit feinem Säure-Spiel.

90 2016 Riesling „GG“ Steinberg
90 2016 Riesling „GG“ Rotenberg
91 2016 Riesling „GG“ Felsenberg
 
91 2015 Riesling „GG“ Hermannsberg
92 2015 Riesling „GG“ Bastei
91 2015 Riesling „GG“ Kupfergrube

 

Sascha Speicher | Meininger Sommelier

Handschriften – Es kristallisieren sich immer deutlicher eine Reihe von zum Teil sehr divergenten Stilrichtungen heraus. (…) Die dritte Variante sind die spontanvergorenen Weine, (…) In den meisten Fällen wird bewusst der Verzicht auf einladende Primärfrucht zugunsten von Struktur und Textur der Weine in Kauf genommen. (…) Heymann-Löwenstein, van Volxem, Wittmann, Battenfeld-Spanier, Gunderloch, Dr. Bürklin-Wolf, Rings, Joh. Bapt. Schäfer und Gut Hermannsberg sind herausragende Beispiele dieser Stilistik.“

Die Gebiete – (…) An der Nahe gaben sich die „Big Five“ keine Blöße: Schäfer-Fröhlich, Emrich-Schönleber, Schlossgut Diel, Dönnhoff und inzwischen ist auch Gut Hermannsberg zu diesem erlauchten Kreis zu zählen.“

 

Michael Hornickel | Meininger’s Weinwelt 6/2017 | Weinguide_Weine vom Porphyr

„ (…) das purpurne Vulkangestein ist Bestandteil höchst spannender Weinbergsböden. Die Weintypen ähneln denen von Granit und Schiefer. (…)

NAHE RIESLING | 93
2016 Gut Hermannsberg Steinberg Riesling GG trocken, 12,5 % vol.
Hat alles, Saft, Extrakt und Konturen ohne zu hohen Alkoholgehalt, ist dabei auch noch salin (vom Porphyr?) wie rosa Salz, herb und ewig lang; trotz der etwas reif wirkenden Frucht von großem Potenzial, absolut gelungen

 

Dirk Würtz | wuerzt-wein.de

„Der ROTENBERG von Gut Hermannsberg: (…)  Extrem trocken wirkt der Wein und dominiert von der Säure. Messerscharf. Wer das mag, ist hier aber mal ganz richtig! Der STEINBERG hingegen ist der weichere Vertreter. Beinahe schon ein “Softie”. Sehr schmeichelnd und angenehm.“

 

Marcus Hofschuster | wein-plus.de

„Felsenberg: Gut Hermannsberg feinsaftig, noch hefig, reintönig, griffig und ziemlich mineralisch, mit kräuterigen und leicht hell-floralen Tönen und ziemlicher Länge, nur noch eher schüchtern, (…). Abwarten. Zum Post …

 

Heiner Lobenberg | Lobenbergs Gute Weine

„Hermannsberg hatte mit der sehr feinen 15er Bastei und 97+ etwas das Nachsehen. Das konnte aber mit dem unendlich feinen und komplexen 15er Hermannsberg mit glatt 100 und der verspielt kraftvollen, eleganten 15er Kupfergrube und 98-100 mehr als ausgeglichen werden. Best ever, ich bin geflasht, ein so lautes Jahr wie ’15, so unendlich raffiniert und fein in die Flasche zu bringen. Die 2 Jahre Fass sind echt der Bringer, Chapeau Karsten Peter! Selbst die kleineren GGs aus 2016, Steinberg, Felsenberg und Rotenberg, beeindrucken mit zweimal 96 und 95 Punkten.“

 

Die englische Version der GG-Stimmen finden Sie hier …

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