, ,

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung | Stuart Pigott “Wein in der Warteschleife”

Auf manche Gewächse muss man warten, aber es lohnt sich, findet Stuart Pigott. Denn: “In Wahrheit ist die Zeit das beste Mittel der Weinbereitung”, findet er. Stimmt, findet auch unser Kellermeister Karsten Peter.

Stuart Pigott | Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) | 29.10.2017

Wein in der Warteschleife

“Auch wenn für viele Konsumenten der Wein gar nicht jung genug sein kann, haben die meisten Weinfreunde sich daran gewöhnt, dass gute Weißweine erst sechs Monate bis ein knappes Jahr nach der Lese auf den Markt kommen, gute Rotweine knappe zwei Jahre. (…) In Wahrheit ist die Zeit das beste Mittel der Weinbereitung. Bei Rotweinen haben wir dafür ein gewisses Verständnis, doch auch ein großartiger Weißwein entfaltet sich langsam in Fass, was gut und gerne mehr als ein Jahr dauern kann. Deswegen haben einige bedeutende deutsche Weingüter entschieden, ihren besten trockenen Weißweinen diese Zeit zu geben und sie erst knapp zwei Jahre mach der Lese auf den Markt zu bringen. Das Gut Hermannsberg in Niederhausen/ Nahe ist eines der wichtigsten davon. (…) Wie sinnvoll dies ist, beweisen die drei Rieslinge GGs des Hauses aus dem Jahrgang 2015. Der Hermannsberg GG ist am zugänglichsten und elegantesten, mit einem hochfeinen Duft nach Zitrusblüte und enormer Tiefe für einen trockenen Riesling mit nur 12,5 Prozent Alkohol. (…) Und wie finden das die Konsumenten? Langsam steigt die Nachfrage nach gereiften trockenen Riesling-Weinen. In den Weinbars und bei Sammlern wird die Rechnung auf alle Fälle aufgehen.”

 

Weitere Stimmen zu unseren VDP.GROSSEN GEWÄCHSEN finden Sie hier …

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.