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Aktuelle Stimmen zu unseren GROSSEN GEWÄCHSEN

Sascha Speicher | meiningers sommelier 03-2016
GG-Jahrgang 2015, nahe: Maximale Feinheit, maximaler Herkunftscharakter
„Eleganz und Feinheit beschreiben den GG-Jahrgang im Nahetal wohl am treffendsten. Frucht und Säure sind sehr oft in perfekter Balance, die Trauben waren voll ausgereift und trotzdem sind die Weine moderat im Alkohol. Der Großteil der 2015er Großen Gewächse an der Nahe ist mit 12,5%vol. deklariert, einige sogar mit 12,0 %vol. (…) *Balance gefunden: Karsten Peters Weine etablieren sich im Spitzenfeld.*“

Stuart Pigott | “Die letzte große Prüfung” | FAS vom 4. September 2016
“Es gibt keinen klaren Sieger (…). (…) Ein Punkt ist aber unumstritten: Die qualitative Beständigkeit der 2015er GGs ist ziemlich hoch. (…) Wenn ein 2015er GG von einem bestimmten Winzer beeindruckend ist, dann sind seine anderen 2015er GGs ähnlich gelungen. (…) Trotzdem möchten Sie natürlich aber wissen, welche die genialsten 2015er GGs sind (…). (…) *Für das Team von Gut Hermannsberg (…) ist 2015 erst der sechste Jahrgang, doch ihre bereits abgefüllten zwei GGs – weitere liegen noch im Fass – sind sehr beeindruckend, vor allem der Steinberg (Blütenduft, große mineralische Kraft).*“

Dirk Würtz | wuertz-wein.de
“ (…) Ein großes Jahr an der Nahe. Herausragend, wie beinahe immer. (…) *Mein “coup de coeur” geht an Gut Hermannsberg für zwei herausragende Weine. (…) … bombastisch. So gut wie noch nie! (…) Grosses Kompliment für zwei herausragende GGs, die auf mich knochentrocken wirken und mich nachhaltig beeindrucken. Das wird schwer zu toppen sein.“

Markus Hofschuster | wein-plus.de
„Gut Hermannsberg mit floral-würzigem, komplexem, tiefem Rotenberg und einem ungeheuer straffen, brillanten, sehr geschliffenen, knochentrockenen Steinberg der Extraklasse.“

Felix Bodmann | schnutentunker.de
„Gut Hermannsberg spielt die Säurekarte, straff, pikant, wahnsinnig gut beim Rotenberg, beim Steinberg etwas gezügelter aber mit enormer Komplexität im langen Abgang.“

Niko Rechenberg | nikos-weinwelten.de
“„Um es vorweg zu nehmen: Der 2015er ist ein sehr schöner Jahrgang. Kein Superlativ? Doch! Denn die Qualität der Weine ist in seiner gesamten Breite auf einem Top-Niveau – und das in jeder Weinregion (…). (…) Rheinhessen und Nahe stehen in der ersten Reihe, ausdrucksstarke Weine mit expressiver Kraft. Die Weine von Gut Hermannsberg sind Höhepunkte, kleine Monumente (…).”

Yves Beck | yvesbeck.wine
„Für mich persönlich sind die Weine der Nahe die Überflieger des Jahres. Welch eine Präzision und Regelmäßigkeit! Frische, Komplexität, Langlebigkeit. Ein sehr großes Bravo an die Nahe!“

Altenbamberger Rotenberg 2015
“Helles Gelb mit Grünreflex. Berauschendes Bouquet mit noch sehr viel Jugend (…). Reduktiver Charakter (bitte denken Sie daran, dass “Reduktion” zu den Grundrechten des Weines gehören). Safran, Zitrone, Kakaobutter, Akazienblüte, Kamille. Dann melden sich noch Noten wie weißer Pfeffer, Passionsfrucht und Mandarinenschale. Es ist definitiv Tag der offenen Nasen! Rassiger und, ja was denn sonst, fruchtiger Auftakt. Vollmundiger Wein mit cremigem Körper und lebhafter Struktur. Ein großartiger Wein, der Zeit vor sich hat… sehr sehr viel Zeit. Bravo und Respekt. 2023–2050 | 97–99/100”

Niederhausener Steinberg 2015
“Mittleres Gelb mit Grünreflex. Feinschichtiges und recht intensives Bouquet. Graphit, weißer Pfeffer und Mango. Die Nase hat sicherlich noch Ausdruckspotenzial. Fruchtiger, würziger und erfrischender Auftakt. Der Wein wirkt nervös und kann die Kraft, über die er verfügt, noch nicht richtig einsetzen. Das Potenzial ist beachtlich. Geduld ist angesagt. Langer und fruchtiger Nachklang. 2020–2045 | 92–95/100”

Die Weine wurden blind verkostet und sind mit Potenzialnoten bewertet (Anm. Yves Beck).

VINUM | Riesling Champion 2016

Kategorie 'edesüss'
17 Punkte | 2013 Riesling Kupfergrube Beerenauslese

Kategorie 'trocken'
17 Punkte | 2015 Riesling Steinberg GG

Kategorie 'fruchtig'
16.5 Punkte | 2015 Riesling Steinberg Spätlese

Kategorie 'Echte Kabinett'
16.5 Punkte | 2015 Riesling Kabinett

Kategorie 'halbtrocken/feinherb'
16 Punkte | 2015 Riesling feinherb

14-14.9 Punkte = gut; 15-15.9 Punkte = sehr gut; 16-16.9 Punkte = ausgezeichnet; 17-17.9 Punkte = hervorragend; 18 Punkte und mehr = Weltklasse

David Schildknecht 2016 - vinous.com

Gut Hermannsberg | Kollektion 2014

93-94 Traiser Bastei Riesling VDP.GROSSES GEWÄCHS | “This shoult turn out to be the greatest Bastei since Sattelmeyer's 1983 (his next-to-last vintage, which he happens to have shown on my first tasting trip to the Nahe).”

92 Niederhäuser Hermannsberg Riesling VDP.GROSSES GEWÄCHS

91 2014 Steinterrassen Riesling Trocken SELEKTION GROSSE LAGE* | “This polishes Riesling finishes with refreshing, alluringly animated length. It should display even greater complexity in a couple of years without sacrifying significant energy or sap.”

91 2014 Niederhäuser Riesling trocken VDP.GUTSWEIN | “This is effectively the second wine of the Hermannsberg GG. (…) Sheer length and flavour diversity suggest that this is going to be even ore impressive after it has some time in bottle – assuming, that is, that retarded evolution turns out to be one result of bottling with srew caps.”

90 2014 Altenbamberger Rotenberg trocken | “This wine responds pretty well to short-term aeration and its remaining reduction in no way impedes the generously juicy finishing flow of lemon and white peach. This is another of those 2014s tht display a delightful sense of lift.”

90 2014 Just Riesling trocken VDP.GUTSWEIN | “Gut Hermannsberg's intro-level bottling continues, happily, to reflct Hans-Günther Schwarz's maxim that you should be able to judge an estate's quality and integrity by its Gutsriesling.”

89-90 2014 Weißer Burgunder trocken VDP.GUTSWEIN

87 2014 Riesling Kabinett

Wein-Plus Weinführer 2016

Gut Hermannsberg | Kollektion 2014
“Wein-Plus hat die Erzeugerklassifikation aktualisiert. Wir gratulieren dem Gut Hermannsberg zur Klassifikation W++. Es gehört damit zu den besten Weinerzeugern des Landes!”

93 2014 Traiser Bastei Riesling VDP.GROSSES GEWÄCHS
93 2014 Niederhäuser Hermannsberg Riesling VDP.GROSSES GEWÄCHS
88 2014 Steinterrassen Riesling trocken SELEKTION GROSSE LAGE
87 2014 Schlossböckelheim Riesling trocken VDP.ORTSWEIN
86 2014 Niederhausen Riesling trocken VDP.ORTSWEIN
86 2014 Riesling Kabinett

Eichelmann 2016 - Deutschlands Weine

Gut Hermannsberg | Kollektion 2014
Die Highlights: „Unter den Ortsrieslingen gefällt uns einmal mehr der Schlossböckelheimer Wein (seine Trauben stammen ausschließlich aus der Kupfergrube) etwas besser als der Niederhäuser (dessen Trauben im Hermannsberg wachsen), er ist nachhaltiger, mineralischer und etwas ausdrucksstärker als der Niederhäuser. Der Riesling Steinterrassen wurde wieder überwiegend in Halbstückfässern spontan vergoren, er ist konzentriert und kraftvoll, der geradlinigste und puristischste unter Karsten Peters 2014er Rieslingen, er ist nachhaltig und salzig-animierend. Das Große Gewächs aus der Kupfergrube will Peter erst 2016 in den Verkauf bringen (…). Der Hermannsberg ist schon viel präsenter und strahlt wie gewohnt, zeigt steinige und rauchige Würze, ist elegant und kraftvoll mit klarer Frucht und entwickelt feinen Druck und Länge.”

87 2014 Riesling trocken Niederhäuser
88 2014 Riesling trocken Schlossböckelheimer
89 2014 Riesling trocken „Steinterrassen“
89 2014 Riesling „GG“ Traiser Bastei
91 2014 Riesling „GG“ Niederhäuser Hermannsberg

GaultMillau Weinguide Deutschland 2016

Gut Hermannsberg | Kollektion 2014
„Die Riesling-Ortsweine aus Niederhausen und Schlossböckelheim präsentieren sich zu diesem Zeitpunkt noch sehr verschlossen, während der fruchtsüße Kabinett ohne Lagenbezeichnung nach Limette duftet und zum Trinken animiert. Der Riesling Steinterrassen, der in der Hierarchie zwischen Ortsweinen und den Großen Gewächsen angesiedelt ist, erinnert an Steinobst, zeigt frische Säure, war aber zum Zeitpunkt der Verkostung auch noch sehr verschlossen. Das Potenzial ist aber deutlich zu erkennen.“

86 Punkte – 2014 Schlossböckelheimer Riesling trocken
87 Punkte – 2014 Niederhäuser Riesling trocken
88 Punkte – 2014 Riesling Steinterrassen trocken
88 Punkte – 2014 Riesling Kabinett

Jancis Robinson

Gut Hermannsberg | Kollektion 2013
2013er Riesling Kabinett – 17+ Punkte
2013er Hermannsberg Riesling GG – 17,5 Punkte
2013er Kupfergrube Riesling GG – 17 Punkte

Gault & Millau Weinguide Deutschland 2015

Gut Hermannsberg | Kollektion 2013
4 Trauben bestätigt!

2013er Bastei Riesling GG – 90 Punkte
2013er Hermannsberg Riesling GG – 89 Punkte
2013er Kupfergrube Riesling GG – 90 Punkte

Der Feinschmecker

Winzer & Weine 2015
“Herzlichen Glückwunsch! Das Weingut von Dr. Christine Dinse und Jens Reidel ist nun endgültig in der Spitzengruppe der Nahe-Betriebe angekommen”

Eichelmann 2015

Gut Hermannsberg | Kollektion 2013
(…) Auch im Jahr 2013 kann Betriebsleiter und Kellermeister Karsten Peter das hohe Niveau halten und eine tadellose Kollektion präsentieren. Der Weißburgunder und der Basis-Riesling besitzen Saft, klare Frucht und feine Würze, unter den Ortsrieslingen bevorzugen wir wieder den Schlossböckelheimer Wein, der mit seinen Noten von Brotkruste, Kräutern und Tabakwürze und einem feinen Säure-Spiel nachhaltiger und länger ist als der etwas fülligere Niederhäuser Wein. Der überwiegend in 600-Liter-Fässer vergorene Steinterrassen-Riesling zeigt viel feine Würze, dezente Zitrusnoten und ist elegant und lang, der neu im Sortiment vertretene und nur in kleiner Stückzahl produzierte Rotenberg-Riesling ist komplex und puristisch und besitzt klare Tabakwürze, Substanz und Länge. Unter den drei großen Gewächsen ist der komplexe Bastei der fülligste Wein. Die herrlich nachhaltigen, mineralischen, würzigen und geradlinigen Kupfergrube und Hermannsberg beweisen, dass es auch 2013 möglich war, Große Gewächse kompromisslos trocken auszubauen – leider eine Ausnahme- und positionieren sich erneut unter den großen trockenen Rieslingen der Nahe. Die restsüßen Rieslinge zeigen alle ein feines Süße-Säure-Spiel und klare Zitrusnoten, die Steinberg-Spätlese ist etwas komplexer und nachhaltiger als die Rotenberg-Spätlese.

Wiener Zeitung 7.02.2014

Wiener Journal der Wiener Zeitung, von Johann Werfring
Von Null auf Hundert… in wenigen Sekunden schafft es vielleicht ein Ferrari oder Porsche, aber in fünf Jahren von einem in die Bedeutungslosigkeit abgesacktem Weingut zu dem führenden Quartett der Nahe (…) ist ebenfalls eine Demonstration von Dynamik und Kompetenz.

Format Wirtschaftsmagazin Austria, 31.01.14

Wein der Woche
Deutsche Rieslinge werden auch in Österreich immer beliebter. (…) Ein Wein mit einem tollen Preis- Leistungsverhältnis ist der Riesling Steinterrassen 2011. Der Wein ist das Ergebnis einer extremen Selektion der Trauben aus drei Terrassen-Lagen. Ein Riesling mit Dichte, Konzentration und ausgeprägter Mineralität. Ideal zu Fisch, zu Gänseleber aber auch zu Blauschimmelkäse.

Jancis Robinson | jancisrobinson.com

Gut Hermannsberg | Kollekiton 2012

18+ Punkte 2012 Hermannsberg Riesling GG
18 Punkte 2012 Kupfergrube Riesling GG
17.5 Punkte 2012 Bastei Riesling GG
18 Punkte 2012 Steinberg Riesling Spätlese
17.5 Punkte 2012 Rotenberg Riesling Spätlese

Handelsblatt, 13.12.2013

Gut Hermannsberg wurde abermals unter die 100 besten Weingüter Deutschlands gewählt!

FINE Magazin 04/2013

„Unser Geschäftspartner ist heute der liebe Gott“, Christian Volbracht und Michael Schmidt
Die Königlich-Preußische Weinbaudomäne Niederhausen-Schlossböckelheim ist nach einhunderelf Jahren als Gut Hermannsberg wieder an der Spitze, ein kometenhafter Aufstieg nach Jahren mäßiger Erfolge. (…) Ein Juwel zum Ruhm des Nahe-Rieslings: Weithin sichtbar leuchtet das Kupferdach des neuen Kellergebäudes von Gut Hermannsberg. Kellermeister Karsten Peter beeindruckt mit ausdrucksstarken und lagentypischen Rieslingen. (…) Alle 2010er Großen Gewächse des Weinguts sind von einer ungewöhnlich dichten und tiefen Farbe geprägt, die die lange Wachstumsperiode und späte Lese zum Ausdruck bringen. (…) Die Kupfergrube bestätigt ihren Ruf als die große Kühle unter den Großen Gewächsen des Weinguts. (…)

Diners Club Magazin Dezember 2013

Diners Club Magazin Awards: Karsten Peter ist „Winzer des Jahres“
Karsten Peter, Weingutsleiter und Kellermeister von Gut Hermannsberg an der Nahe, wurde vom Diners Club Magazin zum „Winzer des Jahres“ ausgezeichnet. Der junge Weinmacher reiht sich mit der Diners Club Trophäe in die Riege berühmter Weinmacher wie Alois Lageder aus Südtirol, Piero Antinori aus der Toskana, Annegret Reh-Gartner vom Weingut Reichsgraf von Kesselstatt (Mosel), Fritz Keller vom Weingut Schwarzer Adler (Kaiserstuhl) oder Laurenz Moser aus Österreich ein – um nur einige zu nennen, die von Diners Club in den letzten Jahren ausgezeichnet wurden. Seit mehr als einem Jahrzehnt wählen Diners Club Kartenhalter, Diners Club Magazin Leser und eine Fachjury unter der Leitung von Helga Baumgärtel ihre Favoriten in den Bereichen Gastronomie, Tourismus und Lifestyle. Die Preisträger werden insgesamt in elf Kategorien ausgezeichnet, eine davon ist der Titel „Winzer des Jahres“. Ausschlaggebend für die Wahl Karsten Peters waren sein persönlicher Hintergrund sowie die Geschichte des Weingutes.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 1.12.13

“Aufsteiger-Winzer des Jahres” – Karsten Peter von Gut Hermannsberg, von Jürgen Dollase und Stuart Pigott
Für seine „…ebenso genialen wie originellen Weine“ zeichnet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) Karsten Peter mit dem Titel “Aufsteiger-Winzer des Jahres” in der Rubrik “Unsere Lieblinge 2013“ aus. Die FAZ anerkennt lobend „…er hat in sehr wenigen Jahren ein großes Weingut an die Spitze geführt“…

Gault & Millau Weinguide Deutschland 2014

Gut Hermannsberg | Kollektion 2012
„4 (von 5) Trauben. (…) Immer mehr verfeinert sich der Stil, immer faszinierender werden die Weine. Und damit können wir auch eine Herleitung des Stils begraben: Ja, Karsten Peter stammt aus der Pfalz, doch dies sind keine pfälzischen Nahe-Weine. Es sind Nahe-Weine. Punkt. Unterstrichen. Ausrufezeichen. (…) Letztes Jahr erhielt dieser so junge und gleichzeitig so alte Betrieb seine vierte Traube, die mit dem neuen Jahrgang eindrucksvoll bestätigt wurde. Den starken Eindruck der ersten drei Jahrgänge konnte man mehr als bestätigen. Wo soll das noch hinführen?“

92 Punkte – 2012 Riesling Spätlese Rotenberg
92 Punkte – 2012 Riesling Spätlese Steinberg
92 Punkte – 2012 Riesling Auslese Kupfergrube V
92 Punkte – 2012 Riesling GG Kupfergrube
91 Punkte – 2012 Riesling Auslese Kupfergrube
91 Punkte – 2012 Riesling GG Traiser Bastei
90 Punkte – 2012 Riesling GG Hermannsberg
89 Punkte – 2012 Riesling Steinterrassen

Eichelmann 2014 - Deutschlands Weine

Gut Hermannsberg | Kollektion 2012
„4 Sterne (von 5). (…) Mit dem 2012er Jahrgang positioniert sich das Gut nunmehr unter den Spitzenweingütern der Nahe: Alle Weine in der stimmigen und starken Kollektion überzeugen voll und ganz, die trockenen Rieslinge sind allesamt eindringlich, besitzen viel klare, präzise Frucht und Zitrus- und Kräuternoten.“

92 Punkte – 2012 Riesling GG Schlossböckelheimer Kupfergrube
91 Punkte – 2012 Riesling GG Traiser Bastei
90 Punkte – 2012 Riesling GG Niederhäuser Hermannsberg

wein-plus.de, 14.11.2013

Best of 2012 Grosses Gewächs weiß, Marcus Hofschuster
95 Punkte: Bastei, Gut Hermannsberg
2012 brachte nicht nur eine außergewöhnlich lange Reihe erstklassiger trockener Rieslinge hervor, auch stilistisch ist das Jahr ein Meilenstein. Die besten Weine besitzen heuer eine Eleganz und Rasse, wie wir sie in den letzten Jahren nicht oft erlebten (…)

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. September 2013

Reiner Wein, „Spiel mit dem Feuer“, Stuart Pigott
„ (…) Die „wilde“ Abteilung der GG’s verändert sich aber fortwährend. Die neueste Richtung ging aus von Karsten Peter vom Gut Hermannsberg in Niederhausen/Nahe, der mit dem Jahrgang 2010 die Moste für seine GG’s vor der Gärung nicht mehr (wie sonst üblich) klärte. Bei einem Wein aus normalreifen Trauben kann das schlimme Folgen haben, weil die Trübstoffe dem Wein eine gerbige und/oder unsaubere Note verleihen können: Ein Spiel mit dem Feuer, denn bei hochreifen Trauben führt dies zu extrem ausdrucksstarken Weinen wie dem 2012er Kupfergrube Riesling GG vom Gut Hermannsberg (…), der im Duft an geräucherten Speck erinnert, aber ein enorm spannendes Spiel zwischen rassiger Säure, Kremigkeit und mineralischer Würze bietet. Die Speck-Note wird sich vermutlich mit der Zeit abmildern und wahrscheinlich Grapefruit und anderen Aromen weichen. (…)

Falstaff 5/2013 vom 1. September 2013

Tasting/VDP Grosse Gewächse 2012
94 Punkte – Riesling 2012 Hermannsberg Niederhausen (Anm.: höchste Falstaff-Bewertung jemals!)
„Helles Grün, mit dunkler Schiefernote unterlegte Steinobstfrucht, ein Hauch von Grapefruitzesten, sehr facettenreiches Bukett. Saftig und elegant, feine gelbe Tropenfrucht, vielschichtiger Stil, finessenreich, zeigt eine gute Länge, Nuancen von Ananas im Rückgeschmack, sicheres Zukunftspotenzial.“

93 Punkte – Riesling 2012 Kupfergrube Schloßböckelheim (Anm.: höchste Falstaff-Bewertung jemals!)
„Helles Grün, die Nase ist noch etwas verschlossen und reduktiv, würzige Aromen. Stoffig, angenehme Extraktsüße, zart nach Orangen, frisch strukturiert, zeigt gute Länge, in dieser Frühphase noch unterentwickelt, hat Potenzial“.

Welt am Sonntag, 11. August 2013

Captain Cork, „Die besten der einfachen Weine“, Manfred Klimek
„ (…) Auf der Suche nach den Besten der Einfachen kommen wir noch einmal auf das letzte Woche hier schon vorgestellte Gut Hermannsberg zurück. Der Riesling Schlossböckelheimer 2012 (…) kommt von den Trauben junger Reben aus der Lage Kupfergrube. Auch hier dominiert das Vulkangestein, der Wein wirkt aber aggressiver, salziger und auch generöser als jener von Schäfer-Fröhlich. Gleich bleibt die kristalline Mineralität: das Strahlende, das einen zum hemmungslosen Trinken animiert. In der Nase Rhabarber, rosa Grapefruit, auch ein wenig Pfirsich. Danach etwas junger Estragon, Veilchen, nasse Aprikosenkerne und wieder Kiesel, nasser Kiesel in einem Bachbett. Im Mund explosiv und trotz Leichtgewichtigkeit vereinnahmend. Im Schluck macht sich eine angenehme Campari-Bitterkeit bemerkbar. (…)“

Diners Club Magazin, Ausgabe 7-8/2013

Weinkolumne, „Riesling Renaissance im königlichen Weingut“, Helga Baumgärtel
„Alles Riesling. Die Harmonie von Jens Reidel und Dr. Christine Dinse (die übrigens ein wunderbares Buch über die Historie von Gut Hermannsberg geschrieben hat) mit Karsten Peter funktionierte auf Anhieb. Es war klar: Die exzellenten Steillagen brauchen eine exzellente Rebe: Riesling! So wie sie seit 1907 in der Schatzkammer des Weingutes auf Flaschen gezogen, mit dem Etikett des Preußen-Adlers versehen, noch siebentausendfach schlummert. (…) Und wer im Herbst zur Zeit der Weinlese die Nahe bereisen möchte: Das Gut Hermannsberg vermietet zehn, schön, komfortable Gästezimmer mit Frühstück (…).

Der Tagesspiegel 12. April 2013

Weine des Monats von Bernd Matthies
Eine alte Winzerregel besagt, dass ein guter Ruf langsam erkämpft, aber schnell verspielt ist. Das galt sicher für die Staatsdomäne in Niederhausen an der Nahe (…). Seit 2009 gehört der Betrieb Christine Dinse und Jens Reidel, und plötzlich stimmt die Winzerregel nicht mehr. Denn der neue Kellermeister Karsten Peter stemmte den Betrieb unter dem neuen Namen Gut Hermannsberg rasch zu altem Glanz empor. 30 Hektar bester Lagen dürfen nun ihr Potential entfalten, und die früher filigranen Rieslinge schmecken nun fast pfälzisch, saft- und kraftvoll. Der 2011 Riesling Steinterrassen trocken, der aus verschiedenen Top-Lagen stammt, ist den Großen Gewächsen hart auf den Fersen, vereint Fülle und Eleganz, beflügelt durch die feine Säurestruktur des Jahrgangs, und löst das Versprechen des Etiketts nach Mineralik voll ein. (…).

Schaufenster (Die Presse, Österreich) 5. April 2013

Jetzt hat es das Gut Hermannsberg im deutschen Niederhausen an der Nahe also schriftlich. 94 Parker-Punkte für die Schlossböckelheimer Kupfergrube Riesling Auslese 2011. Damit ist das Weingut quasi zum deutschen Hochweinadel aufgestiegen. (…) Der Vordermann heißt übrigens Karsten Peter. Er ist Betriebsleiter und Kellermeister in einer Person und für die jüngsten Erfolge hauptverantwortlich. (…) Ein ganz großer Wein (…). Was diesen Wein (Anm. der Redaktion: gemeint ist die Schlossböckelheimer Kupfergrube Riesling Auslese 2011) so besonders macht, ist diese extreme Feuersteinaromatik. Sehr salzig, sehr mineralisch. Gerhard Hofer, Schaufenster, Die Presse Österreich, 5.04.13

erobertparker.com, USA, 28.02.2013

David Schildknecht, der für den Wine Advocate die deutschen Weine bewertet, ist bekanntlich ein Fan von eng verwobenen, eher strengen und doch komplexen Weinen. Er zeigte sich von der brillanten Serie von Gut Hermannsberg und der Herausarbeitung der einzelnen Riesling-Persönlichkeiten begeistert zeigt. Die höchste Bewertung gab er der 2011er Schlossböckelheimer Kupfergrube Riesling Auslese (Amtl.Prüf-Nr. #100) mit sagenhaften 94 von 100 Punkten. Damit zählt der Wein zu den höchstbewerteten deutschen Weinen.

Decanter Februar 2013

What I've been drinking this month von Andrew Jefford
Ich kann mich noch gut an meinen Besuch der Königlich-Preussischen Weinbaudomäne an der Nahe in den frühen 90er Jahren erinnern: herrliche Weingärten, allesamt Erste Lagen, nach der VDP-Klassifikation, allerdings wenig ansprechenden Etiketten mit altbacken wirkender gothischer Schrift. Die neuen Eigentümer tauften die Domäne auf den Namen Gut Hermannsberg. Die 2011er Altenbamberger Rotenberg Spätlese, von einem unglaublich steilen, südorientierten Weinberg versetzt mit rotem Sandstein, gleicht einem Festschmaus: Zarte Grapefruit-, Pfirisich- und Mandarinennoten, und ein wunderbar finessenreiches, mineralisches Finish.

Kreiszeitung Bremen 7.02.2013

Löffel und Löschpapier von Tomas Kuzaj
…zur 469. Schaffermahlzeit im Bremer Rathaus, diesmal mit Ehrengast Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen…wird als Weißwein der 2011er (Jubiläums) Riesling trocken vom Gut Hermannsberg serviert…

Wein & Gourmetwelten 9.02.2013

Beste Weine des Jahres 2012 – die Aufsteiger von Niko Rechenberg
Gut Hermannsberg: Das Gut verfolge ich nun schon die wenigen Jahre nach seiner Wiedergeburt, Karsten Peter produziert herrliche Rieslinge, mineralisch und mit würziger Rasse (Kupfergrube!). Mit das Beste, was es derzeit an der Nahe gibt.

Weinwirtschaft 24.01.2013

Die 100 Weine des Jahres 2012
Gut Hermannsberg 2011 Steinterrassen Riesling trocken wurde von der Fachzeitschrift “Weinwirtschaft” ausgezeichnet .

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 9.12.2012

Innovation des Jahres von Stuart Pigott
Seit die ehemalige königlich-preußische Weinbaudomäne in Niederhausen im Besitz von Jens Reidel und Dr. Christine Dinse ist, erwacht dieser schlafende Riese zum Leben. Die trockenen Riesling Großen Gewächse sind tatsächlich großartige und eigenständige Weine, und auch die “normalen” Weine beeindrucken, allen voran der 2011er Riesling trocken “Jubiläumswein”.

Handelsblatt "Die 100 Besten" 1.12.2012

Gut Hermannsberg: Nach wie vor Königlich von Pit Falkenstein
Das malerisch mitten in den Weinbergen gelegene Gut, von dem hier die Rede ist, kehrt nun schon zum zweiten
Mal in die Liste der 100 Besten zurück. (…) Seit drei Jahren ist nun Jens Reidel neuer Besitzer, gemeinsam mit seiner Dr. Christine Dinse. Reidel verspricht, alles daranzusetzen, dass Gut Hermannsberg (…) auf Dauer in der Bestenliste bleibt.(…) Ein Garant dafür ist Karsten Peter, der famose Betriebsleiter und Kellermeister. (…) Er gebietet über 30 Hektar Spitzenlagen wie Hermannsberg, Kupfergrube und Bastei entlang der Nahe mit unterschiedlichen Böden (…). Reichlich Feuerstein ist dort zu finden, was dem Riesling den unverkennbaren mineralischen Geschmack verleiht.

Gault & Millau WeinGuide 2013

Gut Hermannsberg | Kollektion 2011
Vier Trauben und Aufsteiger des Jahres

… im druckfrischen Gault&Millau Weinguide Deutschland 2013: “Gut Hermannsberg an der Nahe heimst damit eine der begehrtesten Auszeichnungen der Weinszene Deutschlands ein. (…) Gut Hermannsberg ließ erstmals mit dem Jahrgang 2009 aufhorchen. Für die Weine aus 2010 erntete das Weingut mediale Lobeshymnen. Mit den einzigartigen Weinen aus dem Jahrgang 2011 gelingt Gut Hermannsberg nun der Sprung an Deutschlands Spitze. (…) 8.11.2012

Allgemeine Zeitung 10.11.2012

Der Zauberer im Weinkeller (von Norbert Krupp)
Der Name ist Programm: „Gut Hermannsberg“. (…) Denn der größte Teil der knapp 30 ha Weinberge sind in der Spitzenlage „Hermannsberg“ zu finden, die zu 100 Prozent dem Betrieb gehört. (…) „Wein ist Natur, und große Weine entstehen immer im Weinberg“, lautet die Philosophie von Gut Hermannsberg, dessen jüngste Kollektion (…) von Jahr zu Jahr erhebliche Fortschritte gemacht hat. Das bestätigte auch die Redaktion des Gault&Millau WeinGuide Deutschland, die jetzt den Betrieb und seinen Kellermeister Karsten Peter als „Aufsteiger des Jahres“ feierte und mit vier von fünf Trauben belohnte. „Die Weinberge stehen bei uns absolut im Vordergrund“, verriet Peter und fügte hinzu, dass weniger die Technik als vielmehr Wissen und Erfahrung die Qualität beeinflussen. „Wir sind sehr glücklich über die Auszeichnung“, gestand Jens Reidel (Anmerkung: Jens Reidel ist Eigentümer von Gut Hermannsberg). Diese gelte insbesondere Karsten Peter, der „den Zaubertrank ja in die Flasche gebracht“ habe.

wein pur November 2012

Großer Riesling von Preußens Gnaden (von Uwe Kauss)
Für die rund 12 ha große Kupfergrube ist Karsten Peter verantwortlich (…). Er ist ein akribischer Weinmacher mit Perfektionsanspruch. „Ich kenne nur wenige so prägnante Lagen, die auch über Jahrzehnte ihr Terroir charakterisieren“ sagt er, und Ehrfurcht ist zu spüren. (…) Die Kupfergrube besteht nun aus Melaphyr (…) mit mühevoll aufgebrachtem Karbonschiefer. Diese Kombination erzeugt den so besonderen Charakter der Weine. Karsten Peter baut sie aus über 30 Parzellen einzeln aus, um die Nuancen herausarbeiten zu können. (…) Das Große Gewächs aus der Kupfergrube besitzt eine Tiefe, Komplexität und Dichte wie nur wenige Weine in Deutschland. Die Intensität und Balance dieses Rieslings machen ihn zu einem wirklich großen Wein. „Die zweite große Stärke der Lage ist die präzise Botrytis, die sich hier aus der Kombination von sirrender Tageshitze und feuchter Nachtkühle entwickelt“, erzählt Karsten Peter. Mit „besonders scharfer Selektion“ (…) hat er erstmals „aus angeschrumpften Beeren mit einem Hauch Botrytis“ eine Versteigerungsauslese erzeugt. Die Konzentration des Weines ist schwer steigerbar, er besitzt schon jetzt so viel Finesse, Straffheit und Länge, dass es schwer ist, die Qualitätssteigerung nach 20 Jahren Reife zu prognostizieren. Karsten Peter geht hinaus auf die große Terrasse des Weinguts und blickt hinüber zur Kupfergrube (…). „Wenn ich daran denke, wie viele zehntausend Arbeitsstunden hier hart gearbeitet wurde, dann spüre ich Ehrfurcht vor dieser Leistung. Und dann weiß ich, wie viel wir arbeiten müssen, damit dort großer Wein entsteht.“

FAZ Am Sonntag 16.09.2012

Satte Frucht, viel Schmelz (von Stuart Pigott)
Mit Rauch im Duft und mineralischer Rasse lebt der 2011er Kupfergrube Riesling GG mehr von seiner Säure, obgleich diese das Finale nicht im geringsten dominiert. Deutlich weicher und cremiger wirkt der enorm reife 2011er Bastei Riesling GG, der im Duft von exotischen Früchten und einer Kaffeenote geprägt ist. Quasi perfekte Trauben sind für die Qualität dieser Weine verantwortlich, und die Vergärung der ungeklärten Moste hat ihnen besondere Würze und Kraft verliehen…Die geschmackliche Grenze zwischen den Großen Gewächsen und den anderen trockenen Rieslingen aus dem Jahr 2011 ist bei den Hermannsberger Weinen fließend. Der 2011er Steinterrassen Riesling trocken…besitzt eine ähnlich beeindruckende Statur und ausgeprägte Würze wie die GGs des Hauses…

captaincork.com September 2012

Grosse Gewächse 2011: nahe bei Nahe
…bereits seit Jahren zeigt die Nahe den anderen Regionen, wo der Hammer hängt. Die Weine besitzen Reife und Schmelz und sind trotzdem hochelegant und verspielt…aber auch Kruger-Rumpf und Gut Hermannsberg haben starke Weine auf die Flasche gebracht, wobei vor allem die Entwicklung von Gut Hermannsberg steil nach oben zeigt. Mit seiner Kupfergrube hat Hermannsberg einen der spannendsten Rieslinge hervorgezaubert…

entkorkt und abgeschmeckt.de 29.08.2012

Groß…Die Grossen Gewächse 2011 (von Wolfgang Fassbender)
Und wenn Weine von der Nahe zu probieren sind, dann erwartet man grandiose Dönnhoffs…vorneweg. Von diesen Vorurteilen sollte man sich lösen. Dann nämlich wird man herausfinden, dass einen die Weine von Gut Hermannsberg in diesem Jahr fast noch mehr begeistern…Kupfergrube und Hermannsberg? Die Entscheidung ist schwierig – für mich ist der Hermannsberg der spannendere Wein, der eigenständigere; andere sehen das umgekehrt…entkorktundabgeschmeckt.de

Falstaff September 2012

VDP – Grosse Gewächse 2011 (von Stephan Reinhardt)
Kupfergrube Riesling Grosses Gewächs 2011, 93 Punkte: klares, mittleres Gelb. Interessant würziges Bukett, deutliche Spontangäraromen, konzentrierte Frucht, die ins Tropische tendiert, zarte Kräuteraromen, Fenchel. Am Gaumen pur, spannend, naked, enorm mineralisch, ein wirklicher Cru ohne Kompromisse, der beste Hermannsberger, den ich bislang verkostet habe. falstaff.at

dasweinforum.de 5.09.2012

Präsentation der Grossen Gewächse 2011 (von Markus Vahlefeld)
Vielleicht hat Gut Hermannsberg die bisher stärkste Kollektion seines jungen Daseins hingelegt. Vor allem die Kupfergrube ist herrlich würzig und toll. dasweinforum.de

Mitteilungsblatt "Gesellschaft für Geschichte des Weines" August 2012

Das Buch Gut Hermannsberg (von Dr. Peter Fuchß)
Es geht um Geschichte, Geschichten und Gesichter Deutschlands, des Rieslings und des Weinbaus. Das Buch ist dokumentarisch und unterhaltsam, chronologisch und vergnüglich, akribisch und zugleich leicht zu lesen. Stimmungsvolle Fotos zeigen die Schönheit unserer Weinberge entlang der Nahe…..Diesem Anspruch, dem sich die Autorin in ihren Vorbemerkungen stellt, wird das bemerkenswerte Buch vollauf gerecht…..Elf Dekaden beschreibt die Autorin und bedient sich eines Rasters ähnlich einer Kamera, die erweitert und verengt um die Geschehnisse und Entwicklungslinien abzubilden. Sie beweist dabei, obwohl erst seit 2009 als Miteigentümerin mit dem Gut verbunden, große Leidenschaft, aber viel mehr noch sichere Analytik und Bewertung bei der Darstellung der Historie dieser ehemaligen Staatsdomäne, vor allem auch vor dem Hintergrund der wechselnden ideologischen Vorgaben…..Das Werk ist aber über die Darstellung der Historie hinaus eine perspektivische Veröffentlichung und weist in die Zukunft des Engagements von Unternehmern für diesen besonderen Ort der Weinkultur. Dabei ist es weit davon entfernt ein repräsentatives Promotionsprojekt zu sein. Die mit außerordentlicher Energie zusammengetragenen Puzzles eines fundierten posititiven Gesamtbildes geben viele Anregungen für den weinhistorisch Interessierten. Die Autorin weist aber auch energisch in die Zukunft und steht für das Konzept des Verbandes der Prädikatsweingüter Deutschlands, dem das Weingut von Beginn an angehört, konsequent ein. Das erklärt auch manche pointierte Bewertung der deutschen Weinbaupolitik. Der Band ist prächtig und zugleich geschmackvoll ausgestattet und illustriert und enthält faszinierende Details der Liegenschaft und beeindruckende Fotos der Kulturlandschaft rund um Gut Hermannsberg.

Meininger's WEINWELT Mai 2012

History now Nahe (von Matthias Stelzig)
Der 200 Meter hohe Rotenfels, der (…) als höchste Steilwand zwischen Skandinavien und den Alpen überragt, war zu Zeiten von Titanosucchia gerade aus flüssigem Magma erstarrt. So und nur in Mitteleuropa lagerte sich erstmals Rotliegenes ab. (…) Mit dieser geologischen Entwicklung fängt die Weingeschichte der Nahe erst an. Von den 180 Bodensorten (…) ahnten die Römer wohl kaum etwas. Aber sie pflanzten Reben. (…) Mit dem Niedergang des Römischen Reiches ab dem 4. Jahrhundert hinerließen die abgezogenen Garnisonen kultivierte Weinberge (…). Erst im 18. Jahrhundert ging (…) es bergauf, der Weinbau wurde gesetzlich auf Hänge beschränkt, staatliche Stellen ordneten Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen an, legten geeignete Lesezeitpunkte und den Anbau einer geeigneten Rebsorte fest. (…) Anfang des 20. Jahrhunderts, spätestens mit der Reblausplage, stand der Anbau kurz vor dem Aus. Als Gegenmaßnahme gründete der preußische Staat Weinbaudomänen. Staatliche Musterbetriebe wie Gut Hermannsberg in Niederhausen sollten die Branche stabilisieren und wurden großzügig gefördert. (…) 1971 – endlich – wurde die Nahe gesetzlich als heutige Weinregion definiert. (…) Avantgardisten (…), die auf Qualität setzten, blieben lange unter sich. (…) Heute trägt jeder vierte Stock Rieslingtrauben. Die trockenen Weine stehen für ihre mineralischen Noten in vielen Varianten. Auch die Süßen sind jedes Jahr dabei, wenn es um die Spitzenplätze geht.

FAZ Mai 2012

Zurück im Leben (von Stuart Pigott)
In den deutschen Weinbaugebieten ist Innovation kein Fremdwort. (…) Eine andere Idee verfolgt der 2011er Riesling trocken “Cristall” (…), eine neue Cuvée aus den Spitzenlagen des Gutes (…). Wie der Name suggeriert, handelt es sich um einen Riesling von extrem ausgeprägter kernig-mineralischer Art. Er wirkt streng im positiven Sinne (…) durch die rassige Säure und den betont salzig-mineralischen Geschmack. Im Duft ist er sehr würzig mit einer intensiven Grapefruit-Note. Der Wein (…) wurde als bewusster Kontrapunkt zum neuen Gutsriesling 2011er “Just Riesling” (…)geschaffen, der (…) fruchtbetonter (Birne, Weiße Pfirsich und etwas Grapefruit) (…) schmeckt. Die Nahe wurde gerade um einige wichtige Innovationen reicher, trockene Weißweine, die den bekannten geschmacklichen Rahmen auf positive Weise sprengen.